Arbeitslosigkeit in Wien sinkt
Seit über fünf Jahren steigt die Zahl der Beschäftigten in Wien kontinuierlich und das deutlich stärker als im österreichweiten Durchschnitt. Auch die aktuellen Arbeitsmarktzahlen für Oktober 2026 zeigen eine erfreuliche Entwicklung: In Wien sind weniger Menschen arbeitslos oder in Schulungen des AMS als noch vor einem Jahr.
Konkret ist die Zahl der arbeitslosen Personen um 2,5 Prozent auf 121.892 gesunken. Gleichzeitig nehmen um 3,9 Prozent weniger Menschen an AMS-Schulungen teil. Insgesamt ist die Zahl der Arbeitssuchenden damit um 2,8 Prozent zurückgegangen und das bereits den neunten Monat in Folge. Während die Arbeitslosigkeit österreichweit steigt, entwickelt sich Wien somit weiterhin positiv.
„In Wien kämpfen wir um jeden Arbeitsplatz – und das mit Erfolg. Wien zeigt, dass es auch in fordernden Zeiten möglich ist, Beschäftigung zu steigern und die Zahl der Arbeitssuchenden deutlich zu senken. Deshalb investieren wir weiter in gezielte Beschäftigungsprogramme – mit dem waff haben wir ein einzigartiges Instrument dafür geschaffen. Gleichzeitig sehen wir uns genau an, was wir noch tun können, um das Wirtschaftswachstum weiter anzukurbeln. Dazu gehören vor allem Investitionen in Zukunftsbranchen. Bei der kommenden Landeshauptleute-Konferenz werden wir genau diese Themen gemeinsam besprechen.“ - Bürgermeister Dr. Michael Ludwig
Gezielte Unterstützung für mehr Chancen am Arbeitsmarkt
Mit dem Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds (waff) unterstützt die Stadt Wien Menschen dabei, einen Arbeitsplatz zu finden, sich beruflich weiterzuentwickeln oder nach einer längeren Pause wieder ins Berufsleben einzusteigen. Programme wie die Frauenstiftung, die Joboffensive für Jugendliche, die Joboffensive 50+ und das Jugendcollege bieten gezielte Unterstützung durch Ausbildung, Weiterbildung und neue Beschäftigungsmöglichkeiten.
Gleichzeitig investiert Wien in zukunftsorientierte Wirtschaftsbereiche. Denn eine starke Wirtschaft und gut ausgebildete Arbeitskräfte sind die Grundlage für sichere Arbeitsplätze und gute Zukunftsperspektiven.
Gleiche Chancen am Arbeitsmarkt
Ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Arbeitsmarktpolitik ist die Gleichstellung von Frauen und Männern. Anlässlich des österreichweiten Equal Pay Day am 5. November rückt die Einkommensungleichheit einmal mehr in den Mittelpunkt. Wien weist österreichweit die geringste Einkommenslücke zwischen Frauen und Männern auf. Bei ganzjährig Vollzeitbeschäftigten beträgt sie 10,6 Prozent, österreichweit sind es 15,5 Prozent. Der Wiener Equal Pay Day fällt damit heuer auf den 23. November.
„Gleiche Arbeit muss auch gleich bezahlt werden. Dass Wien österreichweit die geringste Einkommenslücke zwischen Frauen und Männern aufweist, ist erfreulich, aber kein Grund, sich zurückzulehnen. Echte Gleichstellung bedeutet auch gleiche Chancen auf Beschäftigung, beruflichen Aufstieg und wirtschaftliche Unabhängigkeit. Mit beitragsfreien Kindergärten, ganztägigen Betreuungsangeboten und gezielter Frauenförderung schaffen wir in Wien die Voraussetzungen dafür.“ - Bürgermeister Dr. Michael Ludwig
Eine entscheidende Voraussetzung für die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wien nimmt hier österreichweit eine Vorreiterinnenrolle ein: Rund 89 Prozent der betreuten Kinder besuchen Betreuungseinrichtungen mit Öffnungszeiten, die eine Vollzeitbeschäftigung der Eltern ermöglichen. Mit beitragsfreien Kindergärten und einem umfassenden ganztägigen Betreuungsangebot unterstützt die Stadt Familien und schafft bessere Voraussetzungen für eine gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsmarkt.
Beschäftigung, Qualifizierung, Gleichstellung und eine gute Kinderbetreuung gehören für mich untrennbar zusammen. Mein Ziel ist es, dass alle Wienerinnen und Wiener die Chance auf einen guten Arbeitsplatz, ein faires Einkommen und ein selbstbestimmtes Leben haben. Dafür setzen wir uns ein und investieren weiterhin in die Zukunft unserer Stadt.