ESC 2026: Wien begeisterte als Host City
Wien hat mit dem 70. Eurovision Song Contest eindrucksvoll gezeigt, wie eine moderne, sichere und offene Host City ein globales Megaevent nicht nur organisiert, sondern in ein umfassendes städtisches Erlebnis transformiert. Über die gesamte ESC-Woche hinweg entwickelte sich die Stadt zu einer internationalen Bühne für Musik, Begegnung und kulturellen Austausch und bot damit das weltweit größte gemeinsame ESC-Erlebnis abseits der großen Bühne.
Größtes Side-Event Programm
Mit dem größten Side-Event-Programm in der Geschichte des Eurovision Song Contest und unzähligen Veranstaltungen bei freiem Eintritt hat Wien als Gastgeberin eindrucksvoll gezeigt, wofür wir stehen: Offenheit, Vielfalt und Teilhabe für alle. An 39 Standorten in 15 Bezirken wurde die ganze Stadt zur Bühne des Eurovision Song Contest – von offiziellen Public Screenings über das Eurovision Village am Rathausplatz mit rund 150.000 Besucherinnen und Besuchern bis hin zu Formaten wie dem Eurofan Café, Sing-Alongs und der ESC-Bim. Ergänzt durch internationale Treffpunkte wie den Euro Club und das Eurofan House sowie zahlreiche Kultur- und Clubbing-Events entstand ein vielfältiges Festivalerlebnis für Groß und Klein, Wienerinnen und Wienern wie internationale Gäste.
Mit zahlreichen kostenlosen Veranstaltungen in allen Bereichen der Stadt haben wir den ESC zu einem Spektakel für alle Wienerinnen und Wiener gemacht, unabhängig ihrer finanziellen Möglichkeiten. Ich gratuliere Bulgarien zum gestrigen Sieg und bin schon gespannt, wie sie ihren Song Contest nächstes Jahr gestalten werden. Europa ist durch den ESC wieder ein Stück weiter zusammengerückt. - Bürgermeister Dr. Michael Ludwig
Der inklusivste ESC der Geschichte
Wien setzte mit einem barrierefreien Eurovision Song Contest ein starkes Zeichen und übernahm damit eine europäische Vorreiterrolle. Sämtliche Veranstaltungsorte verfügten über barrierefreie Infrastruktur, ergänzt durch Rollstuhlplattformen sowohl in der Wiener Stadthalle als auch am Rathausplatz sowie zusätzliche Sitzplätze für unterschiedliche Bedürfnisse. Assistenzhunde waren ausdrücklich willkommen. Um allen Besucherinnen und Besuchern ein möglichst angenehmes Erlebnis zu ermöglichen, wurden zudem kostenlos Gehörschutz, Lichtschutz sowie Fidget-Tools für neurodivergente Personen bereitgestellt, um Reizüberflutung zu vermeiden.
Die Stadt Wien hat bewiesen, dass sie Großevents nicht nur austrägt, sondern nachhaltig prägt – als sichere, moderne und solidarische Gastgeberin. Besonders freut mich, dass der ESC in Wien der inklusivste aller Zeiten war. Genau dieser Anspruch macht Wien heute und auch in Zukunft zu einem First Mover. - Barbara Novak, Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales
Voller Erfolg auch hinter den Kulissen
Der Eurovision Song Contest in Wien wurde nicht nur auf den Bühnen, sondern vor allem auch hinter den Kulissen zu einem Erfolg. Tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Wien – von den 48ern über die Wiener Stadtgärten bis hin zu WienTourismus, der Wiener Stadthalle, den Einsatzorganisationen und zahlreichen Partnerinnen und Partnern– sorgten mit großem Engagement dafür, dass die Stadt während der gesamten ESC-Woche sicher, sauber und gastfreundlich blieb.
Gemeinsam wurde Wien einmal mehr als weltoffene, professionelle und lebenswerte Gastgeberstadt erlebbar.
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