11.08.2026

Finanzierung von Gastpatient:innen

Ein Vorschlag für eine einfache und faire Lösung über Bundesländergrenzen hinweg.

Die Gesundheit der Menschen steht für mich an oberster Stelle. Jeder Mensch hat die beste Gesundheitsversorgung verdient – unabhängig von der Postleitzahl am Meldezettel.

Ich kann sehr gut verstehen, dass Menschen dorthin gehen, wo sie die beste Gesundheitsversorgung bekommen. Dass das Wien ist, ist kein Zufall. Wien verfügt über einen starken öffentlichen Gesundheitssektor und baut seine Versorgung auf allen Ebenen weiter aus.

Finanzierung von Gastpatient:innen

Allein in Wien verursachen Gastpatientinnen und Gastpatienten Kosten von mehr als 1,1 Milliarden Euro pro Jahr. Trotz der Mittel aus dem Finanzausgleich und der Kosten, die Wiener Gastpatientinnen in anderen Bundesländern verursachen, bleiben rund 610 Millionen Euro, die Wien für die Behandlung von Patientinnen und Patienten aus anderen Bundesländern trägt.

„Mein Ziel ist, dass wir eine solche Lösung so schnell wie möglich zustande bringen, denn sie hätte Vorteile für alle Beteiligten. Für die Patientinnen und Patienten herrscht Klarheit. Für die Bundesländer herrscht Fairness und Transparenz. Ich bin überzeugt, dass alle Menschen ein solches System für völlig nachvollziehbar halten. Die Formel ist ganz einfach: Geld folgt Leistung.“ - Bürgermeister Dr. Michael Ludwig

 

Gesundheit über Ländergrenzen hinweg denken

Langfristig brauchen wir eine gemeinsame Planung, Finanzierung und Steuerung der Gesundheitsversorgung über Ländergrenzen hinweg.

Ich habe deshalb die Schaffung einer Gesundheitsregion Ost vorgeschlagen. Wien, Niederösterreich und das Burgenland sind wirtschaftlich und gesellschaftlich eng miteinander verflochten. Das muss sich auch in der Gesundheitsversorgung widerspiegeln.

Ich bin überzeugt: Die Herausforderungen im Gesundheitswesen können nur im Miteinander gelöst werden. 

Mein Zugang zur Gesundheitsreform war immer konstruktiv und lösungsorientiert. Ich habe zahlreiche konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, von denen viele Eingang in das finale Dokument zur Gesundheitsreform gefunden haben. Auch jetzt geht es mir um eine Lösung, die rasch umgesetzt werden kann. Denn entscheidend ist nicht, in welchem Bundesland ein Mensch wohnt, sondern dass er die medizinische Versorgung bekommt, die er braucht und dass diese Versorgung fair finanziert wird. 

Das Wichtigste bei allen Reformen ist für mich: Die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung muss sich tatsächlich verbessern

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Wien baut die Versorgung aus

Wir gehen in Wien diesen Weg konsequent weiter. Wir investieren 3,3 Milliarden Euro in die Modernisierung unserer Spitäler, bauen die niedergelassene Versorgung massiv aus und haben mittlerweile rund 80 regionale Gesundheitszentren. Bis 2030 sollen es rund 170 sein.

Gleichzeitig bilden wir bis 2030 rund 16.000 Pflegekräfte aus. Denn für mich ist klar: Gute Gesundheitsversorgung braucht starke Strukturen, ausreichend Personal und eine faire Finanzierung.

Und sie braucht Zusammenarbeit. Über Ländergrenzen hinweg – aber immer mit einem Ziel: 
Die beste Gesundheitsversorgung für die Menschen.

Vorschläge für eine bessere Gesundheits-versorgung in Österreich

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