11.11.2025

Corps-Touristique-Ehrenpreis 2025

Vielen Dank an den Corps Touristique Österreich für die Auszeichnung mit dem Corps-Touristique-Ehrenpreis 2025 und die wichtige Arbeit zur Vereinigung der internationalen und nationalen Tourismusorganisationen und Vertretungen.

Corps Touristique Österreich (CT) ist die Vereinigung der internationalen und nationalen Tourismusorganisationen und Vertretungen, die für den österreichischen Markt zuständig sind.

Zurzeit hat Corps Touristique Österreich 30 ordentliche Mitglieder aus aller Welt sowie 44 außerordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder, die sich regelmäßig treffen, um Erfahrungen auszutauschen und sich weiterzubilden (z.B. durch Einladungen an Gastredner, die aktuelle, den Tourismus betreffende Themen von verschiedenen Seiten beleuchten).

Als ich ein Kind war, war das Reisen in Europa oft noch mit Hürden und Einschränkungen verbunden. Heute leben wir in einem Europa der Freiheit. Millionen Menschen erleben Wien jedes Jahr dank dieser Grundwerte. Sie sind nicht nur ein abstraktes Ideal, sie werden täglich gelebt.

Wien profitiert in besonderem Maße von unserer Rolle im Herzen Europas. Unsere Stadt ist geprägt von kultureller Vielfalt, Weltoffenheit und dem Austausch von Menschen aus allen Teilen des Kontinents – ein Erfolg, der ohne ein geeintes Europa nicht möglich wäre.

Tourismus funktioniert nur dort, wo Vertrauen und Offenheit herrschen. Ohne offene Grenzen wäre Wien nicht die Stadt, die wir kennen und schätzen. Was für junge Menschen heute selbstverständlich ist, war hart erkämpft und wir müssen es jeden Tag aufs Neue verteidigen.

Tourismus ist mehr als Wirtschaft. Er ist Begegnung. Wir lernen voneinander, von Sprachen, Gewohnheiten und Perspektiven. Programme wie Erasmus zeigen Europa von seiner besten Seite – und Wien ist mittendrin. Deshalb werde ich mich immer für ein gemeinsames, starkes Europa einsetzen.“

Wie eng Europa mit unserem Alltag verbunden ist, wurde mir erst kürzlich wieder durch eine persönliche Erfahrung bewusst: Bei einem Austausch in Zürich bemerkte ich, dass die „Roam like at home“-Regelung außerhalb der EU nicht greift. Es sind solche Momente, die zeigen, wie sehr Europa unsere Lebensrealität prägt. Dinge, die früher undenkbar waren – etwa grenzenloses Surfen im Ausland – sind heute selbstverständlich. Und genau deshalb müssen wir diese Errungenschaften schützen.

In diesem Sinne setze ich mich auch auf EU-Eben für gemeinsame Lösungen – etwa beim Thema Wohnen – ein: Denn nur ein starkes Europa kann Sicherheit und Stabilität garantieren. Das ist die Grundlage für alles, was Tourismus ausmacht.

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