25 Jahre Allianz für den freien Sonntag
Seit 2001 setzt sich die Allianz für den freien Sonntag dafür ein, dass gemeinsame freie Zeit in unserer Gesellschaft ihren festen Platz behält. Mehr als 50 Organisationen gehören dem Bündnis an – darunter Gewerkschaften, Kirchen sowie Familien-, Sozial-, Jugend- und Umweltorganisationen und zahlreiche Initiativen aus der Zivilgesellschaft.
Bei der Jubiläumsveranstaltung im Wiener Rathaus wurde diese breite gesellschaftliche Unterstützung sichtbar: Vertreterinnen und Vertreter der katholischen, evangelischen und syrisch-orthodoxen Kirche kamen ebenso zusammen wie Gewerkschaften und zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen.
Zeit für Miteinander
Der freie Sonntag bedeutet Zeit für Familie und Freunde, für Gemeinschaft, Kultur und Sport – oder einfach für eine Pause. Gerade in einer dynamischen Millionenstadt wie Wien ist es wichtig, Raum für all das zu bewahren, was unser Zusammenleben ausmacht. Denn eines haben wir nicht im Überfluss: Zeit. Sie ist die Ressource, die wir nicht vermehren können.
Danke an alle, die sonntags arbeiten
Gleichzeitig ist klar: Wien funktioniert jeden Tag und rund um die Uhr, weil viele Menschen auch sonntags arbeiten. Sie sorgen unter anderem in unseren Spitälern, bei Polizei, Feuerwehr und Rettung, bei den Wiener Linien, in Gastronomie und Hotellerie, in Kultur und in vielen weiteren Bereichen dafür, dass die Stadt funktioniert. Ihnen gilt unser besonderer Dank.
„Wo Sonntagsarbeit notwendig ist, verdient sie Anerkennung und faire Arbeitsbedingungen. Wo sie nicht notwendig ist, sollten wir den Sonntag als gemeinsamen freien Tag bewahren.“
– Bürgermeister Dr. Michael Ludwig
Ein freier Sonntag schafft Raum für Begegnung, Erholung und Gemeinschaft und damit für vieles, was eine lebenswerte Stadt ausmacht. Für mich ist klar: Auch in Zukunft soll der Sonntag ein Anker für gemeinsame Zeit bleiben. Dafür tragen wir gemeinsam Verantwortung.
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